Camping in Kärnten

So, jetzt bin ich wieder da!

Schön waren die Ferien. Obwohl sie über einen Monat dauern, sind sie doch viel zu kurz.

Als die Kinder noch klein waren, da war ich froh, als der Kindergarten nach den großen Ferien wieder begann. Ich konnte es gar nicht mehr erwarten wieder vormittags in Ruhe meiner Arbeit und meinen Hobby´s nachgehen zu können. Nachdem nun die Kinder "groß" sind, hat sich diese Ansichtsweise geändert. Nachdem der Schulstress mit lernen und üben beginnt und keines meiner Kinder sich freiwillig über Bücher stürzt und schon gar nicht über Lehrbücher, habe ich schon Glück, wenn sie ohne zu murren Hausaufgaben machen. Ich habe mir tatsächlich eingebildet, ein Kind zu haben das ganz von selbst und fleißig ihre Hausaufgaben macht. Damals war meine Tochter drei Wochen in der ersten Klasse.

Nächste Woche beginnt wieder die Schule und mir wird schon schlecht, wenn ich nur dran denke. In der ersten Woche, ach was, in den ersten Tagen wird das Material besorgt und dann geht´s auf. Gleich zu beginn kommt der Jahrgangsstufentest in Mathe. Oh, grauß! Mein "Kleiner" kommt in die Dritte. Oh, je! Hoffentlich tut er sich dieses Jahr leichter. Irgendwie muss ich ihm beibringen, dass er dieses Jahr mehr lernen muss.

Dann stellen sich immer wieder auf´s neue die Fragen: Bin ich eigentlich eine gute Mutter? Soll ich meiner Tochter immer noch sagen, wann sie was wie lernen soll? Manchmal fehlt mir einfach die Kraft, den ganzen Nachmittag mit meinen Kindern zu lernen.

Jetzt aber genug gejammert.

Ach was war der Urlaub schön. Camping in Kärnten. Nie hätte ich gedacht, dass mir Camping so gut gefällt. Wir hatten uns einen Wohnwagen ausgeliehen und sind an den Pressegger See gefahren. Das ist ein wunderschön gelegener kleiner, warmer See. Mit dem Wetter hatten wir leider nicht so viel Glück. Zwei Tage hat´s geregnet und wir mussten im prasselnden Regen auf Toilette und zur Dusche laufen. War aber sehr lustig und den Kindern hat es natürlich auch gefallen. Camping ist für Kinder was tolles. Sie können sich frei bewegen und können sich fast nicht verlaufen. In diesem, wo wir waren, sowieso nicht, denn der ist schön, relativ klein und irgendwie familiär. Und, was ich auch ganz wichtig finde, sie müssen nicht Angst haben, von einem Auto überfahren zu werden. In unserem Campingplatz waren auch Hasen und Ponny´s. Das war natürlich war für unsere Mädels.

Nachdem das Wetter ab Mittwoch nicht mehr so toll war, beschlossen wir zu wandern und zu radeln. Hermagor war unser Ziel. Nicht weit und erreichbar.

Als dann der letzte Tag kam, und wir die Zelte abbrechen mussten (im wahrsten Sinne des Wortes) kam bei jedem etwas Wehmut auf. Sogar ich, die immer als erstes Heimweh bekommt wollte gerne noch ein paar Tage bleiben.

Zu Hause ist jetzt wieder alles beim Alten.

 

4.9.07 21:33

bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)


 Smileys einfügen